U14w zur Süddeutschen nach Dresden

Zum vierten Mal in Folge traten sowohl die weibliche als auch die männliche Jugend U14 gemeinsam bei den Bayerischen Meisterschaften an. Diesmal verschlug uns die Reise ins mittelfränkische Schwabach.

Bestes Faustballwetter empfing den Bus aus Herrnwahlthann mit allen Spielern, Betreuern, Fans und Funktionären. Nach den zweiten Plätzen bei der Nordostbayerischen Meisterschaft hatten beide Teams schwere Gegner zum Auftakt in der Gruppe. Nach nervösem Beginn setzte es gleich im ersten Spiel gegen die Freunde aus Unterpfaffenhofen eine verdiente aber unnötige 2-0 Niederlage. Im Angriff fehlte die nötige Durchschlagskraft, lediglich Simon konnte mit seinen Aufschlägen dafür sorgen, dass die Niederlage nicht noch deutlicher ausfiel. Deutlich gesteigert zeigten sich die sechs Niederbayern in Spiel zwei und gewannen dies prompt mit 2-0. Das dritten Gruppenspiel entschied also, ob das Halbfinale noch erreicht werden konnte. Hier traf man jedoch auf das stärkste Team der Meisterschaft, den TV Segnitz. Dessen Angreifer stellte unsere Abwehr vor unlösbare Aufgaben und gewann das Spiel für sein Team im Alleingang. Im Kreuzungsspiel trafen unser Schüler auf den MTV Rosenheim. Obwohl das Team mit einigen sehr jungen Spielern und Spielerinnen antrat wurde auch dieses Spiel verloren und am Ende leider nur der siebte Platz erreicht.
Es spielten: Xaver Kreuzer, Simon Schmidbauer, Vinzenz Schmidbauer, Pius Kreuzer, Julian Leyh, Michael Mader

Mit größeren Erwartungen nach zwei Teilnahmen an der Süddeutschen Meisterschaft ging die weibliche U14-Mannschaft um Hauptangreiferin Kora Heller ins Rennen. Gleich in Spiel 1 verlangte der TV Laufach (Unterfranken) unseren Mädels alles ab und nur nach großem Kampf gelang es, beide Sätze nach Herrnwahlthann zu holen. Gegen den TV Stammbach, der noch eine Woche zuvor auf heimischen Platz besiegt wurde, lief es zuerst erfolgreich weiter. Aus einer sicheren Abwehr heraus konnten sowohl Kora als auch Zuspieltalent Christine immer wieder punkten. Leider stieg im zweiten Satz die Eigenfehlerquote deutlich an, weswegen das Spiel mit einem 1-1 Remis endete. Dank Schützenhilfe des TV Laufach im Spiel gegen Stammbach war bereits vor dem dritten Vorrundenspiel gegen die favorisierten Eibacherinnen (amtierender Deutscher Meister) klar, dass uns Platz 2 und der Halbfinaleinzug nicht mehr zu nehmen ist. Dementsprechend befreit spielten die Fünf dann auch zu Beginn des ersten Satzes auf – bis beim Stand von 5-5 der Favorit davon zog und Satz 1 für sich entschied. Auch im zweiten Satz war das Thanner Team anfänglich sogar dominant, führten teilweise mit drei Bällen Vorsprung gegen den Angstgegner aus Eibach. Deren Nationalangreiferin zeigte dann aber ihre Extraklasse und punktete mehrmals zum 11-9 Satzgewinn für Eibach. Im Halbfinale trafen unsere Spielerinnen auf einen weiteren Faustball-Riesen: den TV Segnitz. Deren Spielerinnen hatten sich punktgleich mit Veitsbronn Platz 1 in ihrer Gruppe geholt und waren daher leicht favorisiert. Es war jedoch in erster Linie der fehlenden Einstellung unserer Mannschaft geschuldet, dass eine deutliche 2-0 Niederlage eingesteckt werden musste. Spielerisch waren unsere Damen mindestens auf Augenhöhe, mannschaftliche Geschlossenheit machte hier aber den entscheidenden Unterschied und bescherte den Thannerinnen nur das kleine Finale. In dem mussten sie gegen den aktuellen bayrischen Vizemeister aus Veitsbronn antreten. Auch das Team hat eine Nationalspielerin mit an Bord, diese war es jedoch, welche gegen Spielende die Kräfte verließen und der tollen Leistung unserer Mannschaft letztendlich zu einem positiven Abschluss und dem dritten Platz verhalf.
Es spielten: Kora Heller, Christine Scheuerer, Marie-Theresa Stadler, Viktoria Schmidbauer, Sophia Schober

Mit Freude vernahm der Thanner Tross die Nachricht von Landesfachwart Dauch, dass der dritte Platz für die Qualifikation zur Süddeutschen Meisterschaft reicht. Damit war nach dem Ausscheiden von Zuspielerin Marie-Therese Roland wirklich nicht zu rechnen. Wir freuen uns über die dritte Teilnahme an der Süddeutschen Meisterschaft in Folge – Respekt Mädels. Für unsere männliche U14, die altersmäßig doch sehr weiter auseinander liegt, geht es sicher demnächst bergauf, sobald wieder etwas mehr Emotionen ins Spiel und die jungen Spieler zu mehr Erfahrung kommen.

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