…unsere Philosophie

Faustball ist ein Breitensport, vielleicht sogar eine sog. Randsportart. Unser Ziel ist unter anderem diese traditionsreiche Sportart am Leben zu erhalten, Gründe dafür gibt es zahlreiche.
Teamfähigkeit, der Wille und die Kompetenz sich in ein bestehendes oder entstehendes System zu integrieren und die Fähigkeit, sich zusammen mit anderen in einer Gruppe zu freuen sind nur einige der Eigenschaften die immer mehr Kindern und Jugendlichen fremd sind. Gerade dagegen wollen wir etwas tun, der Spaß am Sport steht bei uns über allem anderen, auch wenn der Leistungsgedanke in einem Sportverein natürlich auch zu seinem Recht kommt. In einer Sportart, in der Nationalspieler, obwohl sie ähnliches leisten wie vergleichbare Könner im Volleyball oder Handball, die Anreise zu Weltmeisterschaften bei denen sie traditionell um den Titel mitspielen in Teilen selbst finanzieren müssen, wäre eine professionelle Ausrichtung des Trainingsbetriebes mehr als unangebracht. Eine Balance zwischen der fehlenden Popularität und der damit einhergehenden fehlenden Unterstützung für unsere Sportlerinnen und Sportler und einer zufriedenstellenden Talentförderung zu finden ist der Versuch der Quadratur des Kreises.
Daher versuchen wir die vielen positiven Faktoren des Faustballsports an die Kinder und Jugendlichen weiterzugeben und hoffen so das Interesse an unserem Sport wieder aufleben lassen oder es zumindest erhalten zu können.

Zu den Eigenschaften dieser Sportart, die sie für Kinder besonders geeignet erscheinen lässt, zählt in erster Linie die Möglichkeit schnellen „Erfolg“ zu erzielen. Von Erfolg zu sprechen bedeutet einen Aufschlag ins gegnerische Spielfeld zu bringen oder gar einen Spielzug erfolgreich abschließen zu können. Dies ist im Faustball wesentlich weniger komplex als beispielsweise im Volleyball. Gleichzeitig jedoch sind die technischen Anforderungen die sich den Kindern nach und nach stellen nicht wirklich geringer, der Spielgedanke des Faustballs erlaubt uns aber diese Fertigkeiten erst nach und nach auszubilden. So eignet sich die Sportart auch bestens um im Schulsport eingesetzt zu werden, da auch der Lehrer sehr schnell zum Vorbild werden kann, was in komplexeren Sportarten nur begrenzt möglich ist.
Gerade vom Massensport Fußball kann sich unsere Sportart abheben da die Verletzungsgefahr geringer ist. Der Grund dafür liegt im fehlenden Gegnerkontakt. Die beiden Mannschaften haben im Faustball eine Spielfeldhälfte für sich, so kommt man dem Gegner nur selten wirklich nahe.
Durch die relative Spezialisierung innerhalb einer Faustballmannschaft, die aus zwei Angreifern, einem Zuspieler und zwei Abwehrspielern besteht, kommt auch die unterschiedliche Beweglichkeit der Kinder weniger zum Tragen als dies beim Fußball der Fall ist. Anders gesagt, es gibt beim Faustball durchaus Einsatzmöglichkeiten für physisch stärkere Sportler als dies in anderen Mannschaftssportarten der Fall ist.

Diese Vorteile die unser Sport unbestreitbar hat nutzen wir um den Kindern und Jugendlichen die oben genannten Ziele möglichst nahe zu bringen. Eine nahezu familiäre Atmosphäre ist nur möglich wenn viele Rädchen ineinander greifen. Zu diesen Rahmenbedigungen gehören viele Faktoren, darunter die Sportstätten, die Persönlichkeiten und Ansprechpartner in der Abteilung und nicht zuletzt auch die Eltern der kleinen Faustballer. Damit jeder einzelne seine persönlichen Ziele und Wünsche befriedigen kann muss das große Ganze möglichst reibungslos funktionieren und das bedarf einer Menge Energie. Die größte Energiequelle ist die Kombination aus Erfolg, Spaß und Zufriedenheit, solange die Quelle nicht versiegt werden unsere kleinen und großen Sportler die Fahnen des Faustballs hochhalten.

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