Platz 3 auf der Bayerischen für WU14

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In Augsburg liefen gestern unsere „Schülerinnen“ auf, um sich mit den besten Teams Bayerns zu messen – Die letzte Chance für die „goldene Generation“ um Kora, Christine und Viktoria, sich bei allen Erfolgen noch einen Titel zu sichern.
Schon in der Vorrunde war klar, dass die weibliche Jugend aufgrund alterbedingter Verluste bei den Gegnerinnen aus Eibach und Veitsbronn zu den Favoritinnen gehören würde. Dies zeigten sie auch gleich im ersten Spiel gegen die spielstarke Mannschaft aus Veitsbronn. Unser Team zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung, wobei uns der Gegner, der quasi ohne Hauptangreiferin auflief, durch seine defensive Spielweise entgegen kam.
Spiel 2 gegen die Oberbayerinnen aus Rosenheim begann ähnlich souverän. Schnell ging der erste Satz an die Thanner Mädchen. Vor allem Kora Heller ließ direkt durch ihre Aufschläge keinen Zweifel daran, wer hier das Sagen haben sollte. Nach zwei Wechseln im Nebenangriff und der Abwehr sowie einem gleichsam seltenen sowie unnötigen Eigenfehler in der Abwehr kamen die Mädels zunehmend aus dem Rhythmus, dazu gelangen der Rosenheimer Angreiferin immer mehr direkte Punkte durch die Angabe. Da es in der Vorrunde nur auf zwei Sätze ging, endete diese Partie am Ende 1-1.
Schon vor dem Match gegen Angstgegner Eibach war klar, dass ein Satzgewinn zum Gruppensieg und dem Einzug ins Halbfinale reichen würde. Auch die Mittelfranken waren nach den letzten Jahren der Unschlagbarkeit kaum wiederzuerkennen, lediglich Nationalspielerin Antonia Fuchs brachte Routine ins Spiel der jungen Mannschaft. Erneut war es Kora im Angriff, die immer wieder gut von Christine Scheuerer eingesetzt wurde, die dem Gegner schnell den Zahn zog. Durch den ungefährdeten 2-0 Sieg standen unsere Mädchen mit 5-1 Sätzen als Gruppensieger fest.
Im Halbfinale traf man auf alte Bekannte aus Ursensollen, die als Gruppenzweiter mit dem besseren Ballverhältnis die Nase knapp vorm TSV Staffelstein hatten. Nachdem der TV Segnitz als Ausrichter der Süddeutschen Meisterschaft sich ebenfalls fürs HF qualifiziert hatte, stand fest, dass die ersten vier, also alle Halbfinalteilnehmer, sich für die SDM qualifizieren.
Unsere Mädchen begannen das Spiel gegen das stark ersatzgeschwächte Team von Sigi Bujnoch so stark, wie sie gegen Eibach aufgehört hatten. Mit 11-4 ging der erste Satz deutlich an Herrnwahlthann. Den Finaleinzug vor Augen ließ bei aufkommendem Regen die Konzentration immer mehr nach und beim Stand von 14-14 konnte die Angreiferin der Ursensollenerinnen mit eigenem Aufschlag zum Satzausgleich servieren. Dies gelang ihr, trotz spontaner Aufstellungsänderungen beim TV. Beim TV-Tross wusste niemand so recht, wie das geschehen konnte, zuversichtlich begann man jedoch den entscheidenden dritten Satz. Allerdings konnten die Unsicherheiten in Abwehr uns Zuspiel nicht abgestellt werden, so dass es viel zu schnell bei 5-10 aus Sicht unserer Mädchen Matchbälle für den Gegner gab. Vier davon wehrte unser Team eiskalt ab, dann war es allerdings bezeichnenderweise erneut eine Unkonzentriertheit, die das 11-9 für Ursensollen und das aus vom Titeltraum brachte.
Keiner verstand, wie das passieren konnte. Über Jahre hinweg hatten die Mädchen aus Ursensollen nie den Hauch einer Chance, wenn es zum Duell mit dem TV kam. So sah es auch im ersten Satz aus, der Gegner hatte viel Respekt vor unserer Mannschaft. Es war nicht die Stärke des Gegners, die dieses Spiel am Ende entschieden hat. An der Niederlage wird unser Team hoffentlich wachsen und lernen, dass ein kurzzeitiger Rückstand oder auch eine Schwächephase zum Spiel gehören und kein Grund zur Panik oder für gegenseitige Vorwürfe sind.
Die wahre Stärke konnten die Mädchen zeigen, da es gleich wenige Minuten später zum „kleinen Finale“, dem Spiel um Platz 3 gegen Veitsbronn kam. Für die Gruppeneinteilung auf der „Süddeutschen“ hatte dieses Spiel noch große Bedeutung, außerdem war noch ein Platz auf dem Treppchen drin. Von wenigen unsicheren Momenten abgesehen, gelang dem TV-Team dieser Kraftakt. Dafür verdient ihr großen Respekt, nach so einem nervenaufreibenden Tiefschlag.
Das Ende ist also noch nicht erreicht, in zwei Wochen kommt es im unterfränkischen Segnitz zur Süddeutschen Meisterschaft und vermutlich auch zur Revanche gegen Ursensollen und zur nächsten Titelchance! Wir sind stolz auf euch, Mädels!

Es spielten: Kora, Christine, Viktoria, Lena, Alicia, Sophia, Carina und Emily
Trainerin: Mary Lindner

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